SIE HABEN NOCH KEINEN BUSINESS-LOBBYING-PLAN 2016?

Dann wird es aber Zeit. Denn Business-Lobbying ist längst zum alles entscheidenden Marketing-Instrument geworden. Dabei geht es darum, die drei großen V zu erreichen und die großen Trends zu nutzen.

Dem in unseren Breiten üblichen Networking ist Lobbying meilenweit überlegen, weil Networking über das bloße Andocken an vorhandene Lobbys, in denen andere die Regeln bestimmen, nicht hinauskommt. Richtiges Lobbying bedeutet eigene Lobbys aufbauen zu können, in denen man selbst die Linie vorgibt. Richtiges Lobbying hat nichts mit Packelei und Korruption zu tun, weil es einfach nur konstruktive Information an relevanten Personen liefert. Richtiges Lobbying nimmt die Verantwortung wahr, die jede auch noch so kleine Unternehmung in Politik, Gesellschaft und Umwelt einfach hat. Und: Lobbying macht Spaß.

Die drei großen V

In 80% der Lobbying-Tätigkeit geht es nicht um Gesetzesänderungen oder Rahmenbedingungen, sondern um ganz profane Dinge wie Aufträge, Genehmigungen, Förderungen, Zertifizierungen, Zugänge, etc.: Business-Lobbying heißt das. Und um das gleich klar zu stellen, ein wettbewerbsfähiges Produkt und Kraft in Vertrieb, Pricing und Offline/Online-Kommunikation bleiben die Basis, aber nur Business-Lobbying bringt Unternehmen und Organisationen den alles entscheidenden Kick zum Erfolg, indem es die drei großen V ermöglicht: Verständnis, Vertrauen und Vorsprung bei der anvisierten Zielgruppe auf einer ganz direkten und persönlichen Ebene.

Mit Business-Lobbying im Trend
Was Business-Lobbying noch zum absoluten „Must“ macht, ist seine hohe Kompatibilität zu den drei großen Trend-Herausforderungen im modernen Geschäftsleben:
1. Kreativität und Innovation lässt sich nur dann optimal und global entfalten, wenn schon in der Entwicklungsphase die richtigen Köpfe und Multiplikatoren eingebunden werden können. Dabei muss zumindest je ein Vertreter der sogenannten „6 Mächtigen“ – nämlich aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden, Wissenschaft und Medien – integriert werden.
2. Das ständig wachsende Instrument des Online-Marketings im Internet wird nur dann zur realen Stütze, wenn sich die die dort kontaktierten Kunden und Fans auch persönlich in einer (Offline-)Community = Lobby kennen lernen und miteinander kommunizieren
3. In unserer sich rasch wandelnden Gesellschaft muss man die Menschen mit den höchsten Change-Quotienten – das ist die Fähigkeit, Veränderungen anzunehmen und konstruktiv zu gestalten – auf seiner Seite haben. Die Methoden des systematischen Business-Lobbying ziehen gerade diese Menschen an.

Deshalb sollten alle, die ihre Innovationen oder Projekte durchsetzen wollen jetzt einen Lobbying-Plan für 2016 machen. Das bedeutet sich zuerst einmal zu überlegen, für welche Ziele man Lobbying betreiben möchte, zweitens wie der Weg, also die Strategie dorthin aussieht und drittens, welche Mittel – Budget, Personen, Medien – man dafür voraussichtlich benötigen wird. Im Verhältnis zum Ergebnis kann Business-Lobbying zum sehr kostengünstigen und effizienten Instrument werden.

Mit Authentizität, Kompetenz und Glaubwürdigkeit
Wer sich das Know How für Business-Lobbying aneignet und eine Basis-Struktur aufbaut kann nicht nur mit den Profi-Lobbyisten gleich ziehen, er kann sie auch mit den eigenen Waffen schlagen. Weil der für sich und sein Unternehmen tätige Business-Lobbyist mehr Authentizität, Kompetenz und Glaubwürdigkeit entfalten kann. Ganz sauber und fair.

Wolfgang Lusak, Unternehmensberater und Lobby-Coach

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